michaswelt hat geschrieben:Ich suche nun eine Digitalkamera mit weitaus mehr Brennweite/zoom, weniger Gewicht aber der selben Bildqualität.
Die gibt es nicht. Denn sonst würde jeder damit fotografieren und die Produktion von DSLRs würde bald eingestellt.
Ich habe mal gehört, dass es mittlerweile auch solche "zwitter" Kameras gibt. Die besser sind als die kleinen Taschen Digicams und nicht so komplex wie eine Spiegelreflexkamera.
Du meinst sicher die Superzoom- bzw. Bridge-Kameras, deren bekannteste Vertreter die Panasonic FZ38 und Canon SX20IS sind. Sie haben leider die gleichen kleinen Sensoren wie die kompakten Schwestern und neigen deshalb in gleicher Weise zu Bildrauschen. Solange man bei schönem Wetter (d.h. mit dem niedrigsten ISO-Wert) fotografiert, werden die Bilder noch passabel. Aber wehe, wenn die Lichtverhältnisse schlecht sind. Als wesentlicher Vorteil bleibt dann eigentlich nur der große Brennweitenbereich und der elektrnonische Sucher, der es dem Fotografen erpsart, mit ausgestreckten Armen die Kamera halten zu müssen. Bitte nicht falsch verstehen: diese Kameras sind feine Geräte und wenn man die Grenzen kennt, läßt sich damit hevorragend arbeiten.
Einen akltuellen Vergleichstest findest du hier:
http://www.dpreview.com/reviews/Q110superzoomgroup/Nicht vertreten ist die Fuji S200EXR, die einen etwas größeren Sensor hat und aufwändiger konstruiert ist (manuelles Zoomen, etwas größerer Sensor). Das ist derzeit die einzige Kamera, die ich als halbwegs brauchbare Alternative zu einer DSLR sehe.
Die Einstellungsmöglichkeiten sind bei diesen Kamera sübrigens nicht weniger komplex als bei einer DSLR. Du kannst natürlich auf die Optionen verzichten; das geht aber auch bei der DSLR.
Ich habe wohlgemerkt, auch nicht die Zeit und Muße mich mit dem Thema "Fotografie" so intensiv zu beschäftigen. Ich möchte einfach nur schöne Fotos.
Du suchst also einen Kochtopf, in den du die Zutaten oben hineingibt, um nach einer Stunde ein wohlschmeckende Mahlzeit vorzufinden. Das gelingt vielleicht gerade noch beim Eintop, versagt aber bei einem 4-Gänge-Menü. Ich dhoffe, dass du verstehst, was ich damit sagen will. Nichts gegen Eintöpfe, aber - um wieder zur Fotografie zurückzukommen - für die wirklich guten Bilder sollte der Fotograf sein Handwerk beherrschen. Das ist weniger kompliziert und aufwendig als viele denken - siehe
-->
www.fotolehrgang.deaber man muß das wollen. Es ist aber auch kein Makel, mit Eintopf zufrieden sein. Ich esse solche Mahlzeiten gerne und auch viele meiner Fotos sind "Eintopf"

Aber manchmal sind die Ansprüche höher und ich gehe mit meiner DSLR und Stativ auf Fotopirsch.
Um nicht falsch verstanden zu werden: das alles habe ich geschrieben, weil du "dieselbe Bildqualität wie bei einer DSLR" erwartest und ich vom (technischen) Potential einer DSLR und hochwertigen Objektiven ausgehe.
Gruß
Rainer